Warum Röhrda nicht an der Sonnenseite des Netratales liegt, sondern genau gegenüner, ist mit einem Wort zu beantworten: Wasser!

Der Aschenborn und der Martinsborn boten hervorragende Siedlungsmöglichkeiten und ließen den Ort sicher schon früher entstehen, als es die erste Erwähnung im Jahre 1089 zum Ausdruck bringt.

Die Quellen sind so stark, daß auf dem kurzen Lauf zur Netra hin sechs Mühlen getrieben wurden. Eine weitere Schlagmühle an der Netra und eine an der Landwehr machten Röhrda als den Mühlenort im Kreis bekannt.

Von den ehemaligen Mühlen, die einmal in Röhrda standen, kündet nur noch ein Gedenkbrunnen.
Acht Mühlen einst in Röhrda standen, doch heute ist keine mehr vorhanden, sie sollen nicht vergessen sein, drum präg dir ihre Namen ein !
Ober-, Loch-, Jost-, Unter-, Wins-, Anger-, Schlag-, und Luxmühle.